Imagefilm

Mit Stolz präsentieren wir den Imagefilm unseres Hausfotografen und Filmemachers Wolfgang Moench.

Unzählige Arbeitsstunden stecken in einem Filmprojekt. Das weiß jede/r, der/die sich schon einmal damit beschäftigt hat. Die eigentlichen Dreharbeiten sind dabei gar nicht das Aufwendigste. Die Vorbereitungen mit der Erstellung des Drehbuches, die Absprache mit den Beteiligten, eventuelle Vorarbeiten der Kulisse und vor allem anschließend das Schneiden des Filmes und die Bearbeitung einzelner Bilder sind langwierige und intensive Arbeiten. Dies konnte der Hobbyfotograf und –filmer Wolfgang Moench, seit 2015 im Museum Geiserschmiede als ehrenamtlicher „Haus- und Hoffotograf“ tätig, am eigenen Leib spüren. „Das Projekt war eine große Herausforderung, die zugleich unheimlich viel Spaß gemacht hat. Die Absprachen mit dem Helferteam und unserer Schauspielfamilie hat super funktioniert.“
Ganz begeistert ist er von den vier Mitgliedern der Bühlertäler Familie Karcher, die sich unverkrampft und ohne Hemmungen der Kamera präsentierte. Es scheint fast so, als wären sie schon unzählige Male vor der Kamera gestanden. Doch auch die Schmiedemannschaft mit Sepp Nöltner, Ralf Häußler und Rüdiger Bahrmann zeigt sich locker. Sie hauen ein ums andere Mal auf das glühende Metall, so dass die Funken sprühen und der Schweiß rinnt. Stimmungsvolle Bilder sind dort entstanden, welche die unvergleichliche Atmosphäre in der rußgeschwärzten Werkstatt wiedergeben. Ruhig und fast bedächtig präsentieren sich hingegen die Arbeiten am hauseigenen Brennkessel. Dort lassen sich Siegfried Kunzelmann und Gerd Seifermann beim Brennen des hauseigenen „Schmiedewässerles“, über die Schulter schauen. Auch hier brennt das Feuer und es ist viel körperlicher Einsatz gefragt, bis das flüssige Nass in der gewünschten Qualität aus dem Kupferrohr fließt.
„Ein Film, der unser Haus in all seinen Facetten präsentiert und auf der ganzen Welt abrufbar ist, ist schon lange ein Wunsch“, so Museumsleiterin Ina Stirm. „Ich bin sehr beeindruckt, wie professionell Wolfgang das Projekt angegangen ist und wie wunderbar das Ergebnis geworden ist“. Gleich mit zwei Kameras wurden einzelne Szenen gedreht. Günter Meier, der ebenfalls im Helferteam tätig ist, filmte mit einer Handkamera, so dass Einstellungen aus verschiedenen Perspektiven gezeigt werden können.

Sehr freut es das Team, dass noch ein weiterer Film, quasi als Abfallprodukt des Imagefilmes entstanden ist. Es ist eine etwas ausführlichere Version zum Schnapsbrennen, mit eingeblendeten Erklärungen zum Vorgang. Dieser ist am Sonntag, den 22.01.2023 ab 14 Uhr im Museum zu sehen. Dann nämlich eröffnet das Museumsteam die neugestaltete Brennküche und die Waschküche im Museumsgarten. In beiden Räumen präsentieren sich Filme von Wolfgang Moench. Jener zum Brennen und eine ganz eigenständige Produktion zum Thema Wäschewaschen in vergangenen Zeiten.
Das Museum ist am 22. Januar bei freiem Eintritt von 14 bis 18 Uhr geöffnet.


 

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