Sonntag, 7. Juni: Schnapsbrennen

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Am Sonntag, den 7. Juni zieht wieder der Rauch durchs Tal, wenn der Brennkessel entzündet wird und das „Schmiedewässerle“, das hauseigene Zwetschgenwasser, gebrannt wird. Brennmeister ist Richard Hörth, der während der Besuchszeit von 14.00 bis 17.00 Uhr den Feinbrand herstellen wird.

Auch aus dem Kamin der Brennhütte wird es rauchen, wenn die ehrenamtlichen Schmiede das Feuer entzünden. Mit kräftigen Schlägen krachen dann die Hämmer auf das hellglühende Metall auf dem Amboss. Die Funken sprühen und mal schneller, mal langsamer ist ersichtlich, welche Form die einst gerade Matallstange annimmt.  

Bei gutem Wetter wird im Garten ein weiteres Feuer entfacht, nämlich unter dem Waschzuber. Dort wird die mühselige Tätigkeit des Wäschewaschens in alten Zeiten demonstriert und es darf kräftig mit geschrubbt werden. 

Viel Handarbeit ist gefragt beim Schnapsbrennen. (Foto: Wolfgang Moench)
Hans Becker und Ralf Häußler an der Esse (Foto: Wolfgang Moench)