Unterstützung für Geiserschmiede durch Bosch-Aktion

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Dankbar sind die Besucher der Bühlertäler Geiserschmiede den Mitarbeitern und dem Unternehmen der Bosch-Gruppe in Deutschland, wenn sie sich künftig bei ihrem Rundgang durch das Museum bequem auf einen Hocker setzen können.

Der Zusammenhang erschließt sich nicht sofort und ist zweifellos erklärungsbedürftig.

Eine Verbindung zwischen der Firma Bosch, die seit 1965 in Bühlertal ansässig ist, besteht seit den ersten Restaurierungsmaßnahmen des Museumsgebäudes durch das ehrenamtliche Helferteam 1994. Etliche der Helfer waren schließlich ehemalige Boschler und überwiegend bereits im Ruhestand. Handwerklich hervorragend ausgebildet, setzten sie fortan Ihre Schaffenskraft in die Wiederherstellung des Wasserrades, der Transmission, des Wasserzulaufen und letztlich des ganzen Gebäudes. Auch einzelne Projekte wie ein Miniatur-Nachbau einer Bühlertalbahn-Lok mit Personenwagen und ein elektrifizierter Nachbau einer Gattersäge stammen von Mitarbeitern der Firma Bosch.

Im Besitz des Museums sind zudem zahlreiche Kleinmotoren aus der Geschichte der Firma Bosch und deren Vorgängerunternehmen, der seit 1939 in Bühlertal ansässigen AVOG (Autotechnische Vertriebs- und Organisationsgesellschaft). Einige dieser Motoren aus vergangenen Zeiten wurden beim letztjährigen Familientag anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Standortes Bühl/Bühlertal ausgestellt.

Der Kontakt zur Firma kam durch die für interne Werks- und Standortkommunikation tätige Mitarbeiterin Nicole Stumpf zustande. Sie war federführend für die Ausstellung zur Bosch-Geschichte am Standort Bühl/Bühlertal beim Familientag zuständig. Sie war es dann auch, die als Bosch-Patin zusammen mit Museumsleiterin Ina Stirm die Beantragung finanzieller Unterstützung durch Cents for help initiierte.

Die Idee dahinter ist eine wundervolle Möglichkeit für die Beschäftigen, mit einem geringen, aber stetigen finanziellem Einsatz, Gutes zu tun. Seit 2017 gibt es das Spendenprogramm, in dem Bosch Mitarbeiter auf die Auszahlung der Cent-Beträge aus ihrer monatlichen Nettoentgeltüberweisung verzichtet. Damit möglichst viele Projekte von der Hilfsbereitschaft profitieren können, beteiligt sich das Unternehmen ebenfalls und verdoppelt den dadurch zustande gekommenen Betrag. Der Gesamtbetrag wird zur Unterstützung von gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken eingesetzt.
Und damit wäre der Bogen zum Bühlertäler Museum gespannt. Hier gibt es nämlich schon seit langer Zeit den Wunsch, platzsparende und leichte Hocker anzuschaffen, welche die Besucher bei Ihrem Rundgang durch das Haus unkompliziert mitnehmen können, um sich bei Bedarf darauf niederlassen zu können. „Ohne die Förderung durch Cents for help hätten wir diesen langgehegten Wunsch weiterhin hintenanstellen müssen – so konnten wir die Stühle jetzt bestellen und sie unseren Gästen zur Verfügung stellen“ so Ina Stirm. „Wir und unsere Besucher danken den Mitarbeitern, dem Unternehmen der Bosch-Gruppe und nicht zuletzt Nicole Stumpf sehr herzlich für diese Möglichkeit.“

Nicole Stumpf beim Probesitzen der Hocker (Foto: Ina Stirm)