Sommergewitter über Bühlertal

Foto: Günter Meier
In der Oberrhein-Ebene bilden sich im Sommer oft heftige Gewitter, da die feuchte Luft über den Rheinauen stark aufgeheizt wird. Die geografischen Strukturen an den Rändern des Schwarzwaldes und der Vogesen sorgen dafür, dass die heiße Luft zusätzliche vertikal beschleunigt wird. Dies kann heftige, oft ortsfeste Wärmegewitter hervorrufen, die sich kaum verlagern. Die Region ist während des Sommers besonders anfällig für Starkregen, Hagel und Blitzeinschläge.
Technische Angaben:
Digitalkamera mit 1/2,3-Zoll-Sensor, ISO 160
Brennweite 7,8 mm, entspricht 44 mm im Kleinbildformat,
Belichtungszeit 1/100 sec, Blende 2,8
Hinweis vom Fotografen:
Um Gewitter-Blitze zu fotografieren, sind ein stabiles Stativ, eine klein geöffnete Blende und ein ND-Filter für lange Belichtungszeiten (bis zu 30 sec) erforderlich. Der manuelle Fokus, auf unendlich eingestellt, sorgt für Bildschärfe.
Es ist nicht ganz ungefährlich, bei Gewitter zu fotografieren. Ein Blitz ist eine elektrische Entladung hoher Intensität und daher bei direktem oder auch indirektem Einschlag oft tödlich. Ein Gewitter fotografiert man am sichersten aus einem Haus oder Auto heraus.
