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Unsere Öffnungszeiten

Wir haben jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Eine Auflistung der Öffnungstage und Termine finden Sie unter Besucherinformation


 

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Sommerpause

Auch unser ehrenamtliches Helferteam hat sich eine Sommerpause verdient!

Das Museum bleibt daher vom 29.07. bis 09.09 geschlossen.

Der erste reguläre Öffnunstag ist Sonntag, der 22.09 von 14 bis 17 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


 

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Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder zu Besuch

Badische Neueste Nachrichten vom 31.07.2019, Zum Vergrößern bitte anklicken!

 

Badisches Tagblatt vom 31.07.2019, Zum Vergrößern bitte anklicken!

 

 

Museumsleiterin Ina Stirm erläutert Inhalte der Ausstellung

 

Sylvia M. Felder lauscht den Geschichten im Hör-Sessel

 

Sepp Nöltner arbeitet an einem Werkstück…

 

… das er anschließend Sylvia Felder überreicht. Es ist ein Schmuck-Anhänger


 

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Zwei Stunden im Leben der Bienen

Der Smoker

Bienen auf einer Wabe

Am Dienstag war es wieder so weit. Um 9.30 Uhr trafen 10 Mädchen und Jungen im Museum Geiserschmiede in Bühlertal ein. Sie hatten sich zum Sommerferienprogramm „Bienen und Schmiede“ angemeldet.

Empfangen wurden sie von Uli Braun und Maike Bühler von Cum Natura und Isabelle Demont vom ehrenamtlichen Helferteam des Museums Geiserschmiede.

Die Kinder im Alter von 6 – 10 Jahren erfuhren zu Beginn die ersten Grundlagen zum Leben der Bienen, z.B. aus wie vielen Bienen besteht ein Volk – die Antwort, ca. 80 000, konnten die Kinder beim Ausfüllen eines Fragebogens gleich anwenden.

Aber nicht zu viel der Theorie, praktisches Erleben stand auf dem Plan. Schnell ging die Gruppe in den Museumsgarten, um die Bienen hautnah zu erleben.

Imkerin Uli Braun wollte den Kindern anhand der Waben das Bienenleben erklären. Dazu musste sie aber zuerst einen Smoker in Gang setzen. Die Kinder halfen durch das Betätigen des Blasebalgs, das Feuer zu entfachen, sodass das Brennmaterial bald heftig zu rauchen anfing. Uli Braun erklärte, dass der Imker damit einen Waldbrand vortäusche. Denn die im Wald heimischen Bienen verlassen bei Rauchentwicklung ihren Stock. Dafür saugen sie ihren Honigmagen voll mit Vorrat und sind erst einmal beschäftigt. Durch dieses Täuschungsmanöver kann der Imker gefahrlos an die Waben der Bienen heran, so auch Uli Braun. Sie zeigte den Kindern erst einen Rahmen vom Rand des Bienenstockes. Hier konnten die bieneninteressierten Mädchen und Jungen sehen und probieren wie der Honig in den Waben eingelagert und mit Wachs verschlossen wird.

Anhand eines Rahmens aus der Mitte des Stockes konnten die Kinder die Unterschiede zwischen Vorratswaben und Nachzuchtwaben erkennen. Tatsächlich wurden von den Helferinnenbienen noch „Babys“ gefüttert.

Obwohl um diese Jahreszeit kaum mehr Drohnen in einem Bienenstock zu finden sind, hatten die Kinder Glück und konnten, dank des Mannes ohne Stachel, eine Biene auf die Hand nehmen. Wer erlebt so etwas schon einmal?

Jetzt wurde Honiglimonade gegen den Durst getrunken. Schnell und gesund: ein Löffel Honig mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft verrühren und mit Mineralwasser aufgießen – hm, lecker.

Danach verkostete Maike Bühler mit den Kindern drei verschiedene Honigsorten. Farbe, Konsistenz, Geruch und Geschmack wurden beurteilt. Welcher Honig wurde schließlich zum Favoriten gekürt? Es war nicht ein Honig, nein zwei Honigsorten machten das Rennen. Auf dem ersten Platz lagen gleich auf der Kirschblütenhonig und der Sommerblütenhonig. Obwohl der Waldhonig auch seine Anhänger fand, konnte er mit den anderen beiden nicht Schritt halten.

Nach dieser geballten Wissensvermittlung speziell zu den Bienen konnten die Mädchen und Jungen in der historischen Waschküche des Museums noch erfahren, dass Wäsche waschen eine körperliche schwere Arbeit war und üblicherweise montags gemacht wurde.

Die Technik des Wasserrades und der Antrieb durch die Transmission in der Schmiedewerkstatt faszinierte nicht nur die Jungs, sondern auch die Mädchen.

Kurz vor Schluss erfuhren die Kinder noch, weshalb die Geiserschmiede nicht mehr Lohneschmiede heißt, obwohl dies noch auf einem Wegweiser nahe dem Museumsgebäude zu lesen ist.

Zu allgemeinen Gefühlswallungen (igitt, haha) führte die abschließende Besichtigung des Plumpsklos.

Voll neuer Eindrücke traten die Kinder den Heimweg an.


 

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Hauptpreis beim Wettbewerb „Heimatmuseum hat Zukunft“

Zur Prämierung der Sieger des Wettbewerbs „Heimatmuseum hat Zukunft“ erschien eine 25-köpfige Abordnung der Geiserschmiede in der Stadthalle Maulbronn.
Kein Wunder, das Museum erhielt schließlich den mit 7.500 Euro dotierten Hauptpreis des Wettbewerbes.

Ein würdiges Geburtstagsgeschenk zum 20-jährigen Bestehens des Museums, wie wir meinen!

„Es ist ein modernes Heimatmuseum, das Geschichte und Zukunft Vieler in Vielfalt beheimatet“, so Juryvorsitzende Brigitte Heck in Ihrer einleitenden Rede. „Das Museum präsentiert örtliche Spezifika und Traditionen ebenso, wie es den neuen Heimaten Zugezogener Raum gibt. Es ist damit zu einer Kultureinrichtung geworden, die dem Prozesshaften und dem Wandel historische Tiefe verleiht und Ankerpunkte in der Gegenwart setzt. Die Prämierung des Museums Geiserschmiede Bühlertal steht jedoch gleichermaßen für die […] Frage, ob man die kulturprägende Leistung eines Heimatmuseums nicht auch vielfältiger absichern sollte und dem Ehrenamt Hauptamt zur Seite stellt. Diese Frage nach Betriebsformat und Betreibern hat sich der Museumsjury bei der diesjährigen Preisvergabe geradezu aufgedrängt.“

In Ihrer Laudatio über das Museum äußerte sie sich folgendermaßen:

„Das Museum Geiserschmiede Bühlertal erhält den Hauptpreis des diesjährigen Museumswettbewerbs. Es besteht seit 20 Jahren und sein auratisches Zentrum bildet eine als Schaubetrieb erhaltene historische Hammerschmiede-Werkstatt. Seit vier Monaten nun wird diese lebendige Demonstration historischen Handwerks ergänzt um eine rundum erneuerte Dauerausstellung. Sie trägt den Titel „Bühlertal im Wandel der Zeit“ und betont damit die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen, wo in Heimatmuseen sonst gerne eine gute alte Zeit eingefroren scheint. Museumsleiterin lna Stirm ist dabei in einem großen Team von Ehrenamtlichen eine moderne und beeindruckend frische, erlebnisorientierte Präsentation gelungen. Diese macht aus der Darstellung geschichtlicher Ereignisse und Prozesse eine Entdeckungsreise, erzeugt viele Déjà Vus und verankert Geschichte in der Gegenwart. Die medientechnische wie didaktische Vielfalt vermag Jung wie Alt anzusprechen und den Beteiligten ist dabei nicht nur eine ästhetisch sehr ansprechende Präsentation gelungen, sondern eine auch museumspädagogisch hoch qualitätvolle. Clever eingeplant hatte man auch den Platz für Funktionsräume wie ein standesamtliches Trauzimmer oder eine Museumswerkstatt. Aus zwei Gründen betrachtet die Jury dieses Haus als Leuchtturmprojekt der Heimatmuseumsszene im Bereich des Regierungspräsidiums Karlsruhe: Mit seiner Neueinrichtung leistet das Museum Geiserschmiede Bühlertal eine herausragende Arbeit. Sie ist geprägt von der Vielfalt an Themen und Möglichkeiten und das Museum getragen vom ehrenamtlichen Engagement vieler. Es besitzt jedoch auch eine professionelle Leitung, die diese vielen Stimmen orchestriert, und die besten Aufführungen gelingen eben, wenn ein Orchester auch eine gute Dirigentin hat. Mit der Finanzierung einer Museumsleitung im Kreis des Ehrenamts wie auch mit dem persönlichen Engagement von Bürgermeister Hans-Peter Braun als Vorsitzendem des Fördervereins setzt Bühlertal Kulturarbeit in Wert und damit ein starkes Zeichen. Wir gratulieren herzlich zu ihrer geleisteten Arbeit.“

Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 1.500 Euro bekamen das Hardtmuseum Durmersheim, das Heimatmuseum Appeleshof in Gechingen und das Museum im alten Rathaus in Wiesental.

Anschließend verlieh Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder die Ehrennadeln für besonderes Engagement in der Heimatpflege an: Horst Bartholomä aus Weingarten, die Frauengeschichtswerkstatt Freudenstadt, Rainer Handwerk aus Walldürn, Ewald Link aus Maulbronn-Schmie, Thomas Naumann aus Pfatter und Alfred Rupp aus Hockenheim. Die Ehrennadel wird seit 1996 jährlich verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt und ehrt der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe e.V. herausragende Verdienste in der Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe.

Badische Neueste Nachrichten vom 11.05.2019, zum vergrößern bitte anklicken

 

von links: Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder, Günter Meier, Isabelle Demont, Michael Welsch (Planer der neuen Ausstellung), Museumsleiterin Ina Stirm, Bürgermeister und Vereinsvorsitzender Hans-Peter Braun, Juryvorsitzende Brigitte Heck

 

Die Bühlertäler Abordnung zusammen mit Sylvia M. Felder (hinten Mitte)

 

Badisches Tagblatt vom 18.04.2019, zum Vergrößern bitte anklicken

 

Badische Neueste Nachrichten vom 18.04.2019, zum Vergrößern bitte anklicken


 

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