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Unsere Öffnungszeiten

Wir sind jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr für Sie da.

Es gelten bestimmte Einlass- und Hygienebedingungen, die Sie unserer derzeit geltenden Hausordnung entnehmen können. Sie finden Sie am Museumseingang.

In unseren Räumlichkeiten gilt weiterhin das verbindliche Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Eine Auflistung der Öffnungstage und Termine finden Sie unter Besucherinformation


 

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Es summt im Museum

Eifrig wie die Bienen rühren die Kinder in Ihren Gläsern und vermischen den Honig mit dem Zitronensaft. „Ihr müsst das gut verrühren, so dass ihr eine dickflüssige Masse habt, der sich anschließend im Sprudel gut auflösen kann“ gibt Maike Bühler die Anweisungen dazu.
Die sieben Kinder sitzen und rühren und rühren. Anschließend schlecken sie mit sichtlichem Genuss den verbliebenen Honig vom Löffel. Als Limonade schmeckt es gleich noch einmal so gut und macht neugierig auf die kommenden zwei Stunden.

Herstellung der Honiglimonade (Foto: Ina Stirm)

Das Museum Geiserschmiede hat zusammen mit Cum Natura zum Kinderferienprogramm der Gemeinde Bühlertal eingeladen und eine kleine Schar Kinder zwischen sieben und zehn Jahren ist dem gefolgt.
Sie starten mit der selbstzubereiteten Honiglimonade und lauschen anschließend der Bienenfachfrau Maike Bühler. Sichtlich beeindruckt ist sie von dem Wissen, das einzelne Kinder bereits über das Leben der Bienen und die Gewinnung von Honig haben. Vertieft wird das Wissen in einem Quizz, mit anschaulichem Bildmaterial und der Besichtigung des Bienenhauses im Museumsgarten. Natürlich werden auch verschiedene Honigsorten genauestens untersucht und analysiert, bevor der Löffel mit dem süßen Forschungsgegenstand in den Mund wandern. „Der hier schmeckt ein wenig süßer als der letzte, ist dafür aber dunkler und flüssiger“ bemerkt Alina. „Mir hat der erste Honig viel besser geschmeckt, der fester und heller war“ ist der Kommentar von Felix.

Nach all den Leckereien und Informationen rund um die Biene und deren Produkte führt Museumsleiterin Ina Stirm die Kinder noch in die Schmiede, in der die Funktionsweise der Transmission und die Gerätschaften der Schmiede untersucht werden. Den Abschluss des Vormittags bilden verschiedene Rätsel und Spiele im Multitouch-Tisch des Museums. Hier wird gerätselt, gepuzzelt und beim Memory-Duell geht es hoch her. „Die Stunden hier haben wirklich Spaß gemacht“, so das glaubwürdige Fazit der jungen Teilnehmer beim Verlassen des Hauses.

Am Multitouch-Tisch beim Memoryspielen (Foto: Maike Bühler)


 

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Waschtag im Museum

Im schwarzen Sonntagskleid steht sie in der Küche und sortiert die Wäsche für den anschließenden mühsamen Waschtag.
Schnitt.
Im Alltagskleid und mit den schweren Holzschuhen an den Füßen tritt sie geräuschvoll aus der Waschküche. Im Weidenkorb trägt sie die Wäsche zum bereitstehenden Waschzuber im Garten. Schließlich scheint heute die Sonne und das kräftezehrende und zeitraubende Wäschewaschen kann im Freien und muss nicht in der beengten Waschküche erfolgen.
Schnitt.
Mühsam schleppt sie den schweren Wassereimer die schmale und unebene Treppe aus dem Bachlauf hinauf und füllt den Inhalt in den Waschzuber.
Schnitt.
Es ist Drehtag im Bühlertäler Museum Geiserschmiede und es dauert schon seine Zeit, bis alle Szenen im Kasten, bzw. in den zwei Kameras sind.
Vor der Kamera demonstriert Isabelle Demont den mühevollen Waschtag früher – ganz ohne Elektrizität und fließend Wasser.
Hinter den Kameras stehen Wolfgang Moench und Günter Meier und geben Anweisungen zum Ablauf und zur Darstellung. Alle Teilnehmer sind im ehrenamtlichen Helferteam der Geiserschmiede engagiert und haben sichtlich Spaß an der gemeinsamen Arbeit. Die Dreharbeiten sind nach knapp drei Stunden abgeschlossen. Endlose Stunden am heimischen Computer werden folgen, an denen Wolfgang Moench die Szenen sichten und schweren Herzens zu einem lediglich 3-Minütigen Film zusammenschneiden wird.
Der fertige Film wird ab Herbst in der Brenn- und Waschküche des Museums zu sehen sein. Dann werden die beiden Räumlichkeiten im neuen/alten Glanz erstrahlen. Eine teilweise neue Einrichtung mit neuen Vitrinen, Schränken und Texttafeln werden den Raum beleben und so die Geschichte der Hütte, des Schnapsbrennens, des Wäschewaschens sowie der Körperhygiene erlebbar machen.
Zugegeben, die Wäsche wird heute im Museum nur noch selten auf diese Weise gewaschen. Daher die Notwendigkeit eines Films, der von dieser Plackerei erzählt.


 

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Das Museum im Heimat-Magazin

Ausgabe 4/2020 „Heimat – der Genussbotschafter für den Schwarzwald“:

Zum Vergrößern bitte anklicken


 

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Ein Bildband über das Museum

„Museum Geiserschmiede“.
Eine fotografische Momentaufnahme über das Haus sowie seine Helfer und Mitstreiter von Wolfgang Moench (Baden-Baden).

Das Spiel von Licht und Schatten, russgeschwärzte Hände, einfache Arbeitsgeräte: Dies sind einige der Themen, mit denen sich der Baden-Badener „Fotograf aus Leidenschaft“ Wolfgang Moench in den vergangenen zwei Jahren beschäftigt hat. Egal welche Motive ihm vor die Kamera kamen, er fotografierte alles und jeden im Museum.
Wolfgang Moench hat zweifellos den Blick für das Besondere.
Ein einfaches Ölkännchen wandelt sich auf seinem Foto zu einem Kunstobjekt. 
Sehenswert zudem die Verbindung aus heutigen und historischen Aufnahmen.

 

Sie können den Bildband für € 35,- erwerben:

  • während unserer Öffnungszeiten (jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr)
  • In der Touristinfo Bühlertal (Mo – Fr. 9 bis 12 Uhr, 14 bis 17 Uhr, Mittwoch bis 18 Uhr, Sa 9 bis 12 Uhr)

 

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