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Unsere Öffnungszeiten

Wir haben jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Eine Auflistung der Öffnungstage und Termine finden Sie unter Besucherinformation


 

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Neues Ehrenmitglied: Willi Kölmel

Ehrenmitglied Willi Kölmel (links) sowie Vereinsvorsitzender Hans-Peter Braun bei der Überreichung der Urkunde.

Bei der 20. Mitgliederversammlung des Fördervereins Museum Geiserschmiede Bühlertal e.V. wurde Willi Kölmel zum Ehrenmitglied ernannt. Eine wohlverdiente Auszeichnung, wie Bürgermeister und Erster Vorsitzender des Fördervereins Hans-Peter Braun bei der Überreichung der Urkunde mehrfach betont. Seit dem Jahr 2000 ist Willi Kölmel Vereinsmitglied und von Anfang an äußerst aktiver Bestandteil des Helferteams.

Als Techniker durch und durch hat er viel Fachwissen in den elektrischen Ausbau des Gebäudes gesteckt und alles daran gesetzt, dass bis heute niemand im Dunkeln steht. Das ist ganz wörtlich zu verstehen, da er regelmäßig die Notbeleuchtung des Hauses kontrolliert und gewissenhaft darüber Protokoll führt.

Gelernt hat Willi Kölmel Elektrotechniker, damals noch bei der Firma AVOG. Im Jahr 1963 hat er die Meisterprüfung abgelegt und ist mit der Übergabe an die Firma Bosch vom Werk Bühlertal nach Bühl gewechselt. Dort hatte er seit 1968 eine Meisterstelle in der Elektro-Abteilung des Werkes inne und zeichnete damit für die Stromversorgung im Betrieb und im Maschinenpark verantwortlich.

Der Ruhestand führte ihn dann in das Heimatmuseum, dem er bis heute die Treue hält. Viele technische Neuerungen im und um das Gebäude seien ihm zu verdanken und als Ansprechpartner für technische Fragen stehe er bis heute stets zur Verfügung. „Damit bist Du eine wertvolle Stütze des Vereins und durch Deine freundliche und zuvorkommende Art aus dem Team nicht mehr fortzudenken“, so Hans-Peter Braun.

Willi Kölmel ist nach Siegfried Kunzelmann, Siegmar Kunz und dem im Januar verstorbenen Heinrich Kist viertes Ehrenmitglied des Fördervereins der Geiserschmiede.


 

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Ausflug des Teams

Bei sengender Hitze geht es eine Stunde lang den Berg hinauf. Gelegentlich spenden Bäume gnädig ein wenig Schatten. Dennoch macht sich ein Großteil des ehrenamtlichen Helferteams in fröhlicher und erwartungsvoller Stimmung zusammen mit den Vereinsvorsitzenden Hans-Peter Braun und Tino Rettig, Vereinskassier Edgar Karcher, Museumsleiterin Ina Stirm und zahlreichen Ehepartnern auf den beschwerlichen Weg. Und werden belohnt durch einen wunderbar informativen, eindrucksvollen und kühlen Einblick in das Leben unter Tage. Hier schufteten einst zahlreiche Bergmänner und verdienten sich mit dem Abbau von Erz in annähernder Dunkelheit, bei Nässe, Enge und Kälte ihren kargen Lohn. Kaum vorstellbar für die Besucher von heute. Besichtigt wird die „Erzgruben Erlebniswelt Grünten“, die neben mehrerer Erzgruben ein Museumsdorf und eine gemütliche Einkehrstube beheimatet. Ein schöner Auftakt des Ausfluges ins Allgäu, der auch als Dankeschön für die zahlreichen geleisteten Arbeitsstunden vor Eröffnung der neuen Dauerausstellung im Januar diesen Jahres auf zwei Tage angesetzt war.

Quartier wird in Immenstadt im Allgäu bezogen, wo es am kommenden Vormittag bei zwei geführten Rundgängen Einblicke in die Geschichte und Gegenwart des malerischen Städtchens gibt. Es folgt ein Mittagessen bei phantastischer Aussicht in die sanft gewellte Ebene und zu den verschneiten Bergrücken des Gebirges im Hintergrund. Auf dem Rückweg wird Station in Überlingen am Bodensee gemacht, bevor die letzte Etappe ins heimische Bühlertal angetreten wird.

„Ein zwar heißer aber rundum schöner und gelungener Ausflug mit viel Zeit für Gespräche in sich immer wieder neu zusammensetzenden Grüppchen“ wie ein Teilnehmer anschließend treffend bemerkt.

Die Teilnehmer des Helferausfluges, Foto: Wolfgang Moench

 

Besichtigung der Grube mit Helm anstelle historischer Zipfelmützen, Foto: Günter Meier


 

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Hauptpreis beim Wettbewerb „Heimatmuseum hat Zukunft“

Zur Prämierung der Sieger des Wettbewerbs „Heimatmuseum hat Zukunft“ erschien eine 25-köpfige Abordnung der Geiserschmiede in der Stadthalle Maulbronn.
Kein Wunder, das Museum erhielt schließlich den mit 7.500 Euro dotierten Hauptpreis des Wettbewerbes.

Ein würdiges Geburtstagsgeschenk zum 20-jährigen Bestehens des Museums, wie wir meinen!

„Es ist ein modernes Heimatmuseum, das Geschichte und Zukunft Vieler in Vielfalt beheimatet“, so Juryvorsitzende Brigitte Heck in Ihrer einleitenden Rede. „Das Museum präsentiert örtliche Spezifika und Traditionen ebenso, wie es den neuen Heimaten Zugezogener Raum gibt. Es ist damit zu einer Kultureinrichtung geworden, die dem Prozesshaften und dem Wandel historische Tiefe verleiht und Ankerpunkte in der Gegenwart setzt. Die Prämierung des Museums Geiserschmiede Bühlertal steht jedoch gleichermaßen für die […] Frage, ob man die kulturprägende Leistung eines Heimatmuseums nicht auch vielfältiger absichern sollte und dem Ehrenamt Hauptamt zur Seite stellt. Diese Frage nach Betriebsformat und Betreibern hat sich der Museumsjury bei der diesjährigen Preisvergabe geradezu aufgedrängt.“

In Ihrer Laudatio über das Museum äußerte sie sich folgendermaßen:

„Das Museum Geiserschmiede Bühlertal erhält den Hauptpreis des diesjährigen Museumswettbewerbs. Es besteht seit 20 Jahren und sein auratisches Zentrum bildet eine als Schaubetrieb erhaltene historische Hammerschmiede-Werkstatt. Seit vier Monaten nun wird diese lebendige Demonstration historischen Handwerks ergänzt um eine rundum erneuerte Dauerausstellung. Sie trägt den Titel „Bühlertal im Wandel der Zeit“ und betont damit die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen, wo in Heimatmuseen sonst gerne eine gute alte Zeit eingefroren scheint. Museumsleiterin lna Stirm ist dabei in einem großen Team von Ehrenamtlichen eine moderne und beeindruckend frische, erlebnisorientierte Präsentation gelungen. Diese macht aus der Darstellung geschichtlicher Ereignisse und Prozesse eine Entdeckungsreise, erzeugt viele Déjà Vus und verankert Geschichte in der Gegenwart. Die medientechnische wie didaktische Vielfalt vermag Jung wie Alt anzusprechen und den Beteiligten ist dabei nicht nur eine ästhetisch sehr ansprechende Präsentation gelungen, sondern eine auch museumspädagogisch hoch qualitätvolle. Clever eingeplant hatte man auch den Platz für Funktionsräume wie ein standesamtliches Trauzimmer oder eine Museumswerkstatt. Aus zwei Gründen betrachtet die Jury dieses Haus als Leuchtturmprojekt der Heimatmuseumsszene im Bereich des Regierungspräsidiums Karlsruhe: Mit seiner Neueinrichtung leistet das Museum Geiserschmiede Bühlertal eine herausragende Arbeit. Sie ist geprägt von der Vielfalt an Themen und Möglichkeiten und das Museum getragen vom ehrenamtlichen Engagement vieler. Es besitzt jedoch auch eine professionelle Leitung, die diese vielen Stimmen orchestriert, und die besten Aufführungen gelingen eben, wenn ein Orchester auch eine gute Dirigentin hat. Mit der Finanzierung einer Museumsleitung im Kreis des Ehrenamts wie auch mit dem persönlichen Engagement von Bürgermeister Hans-Peter Braun als Vorsitzendem des Fördervereins setzt Bühlertal Kulturarbeit in Wert und damit ein starkes Zeichen. Wir gratulieren herzlich zu ihrer geleisteten Arbeit.“

Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 1.500 Euro bekamen das Hardtmuseum Durmersheim, das Heimatmuseum Appeleshof in Gechingen und das Museum im alten Rathaus in Wiesental.

Anschließend verlieh Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder die Ehrennadeln für besonderes Engagement in der Heimatpflege an: Horst Bartholomä aus Weingarten, die Frauengeschichtswerkstatt Freudenstadt, Rainer Handwerk aus Walldürn, Ewald Link aus Maulbronn-Schmie, Thomas Naumann aus Pfatter und Alfred Rupp aus Hockenheim. Die Ehrennadel wird seit 1996 jährlich verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt und ehrt der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe e.V. herausragende Verdienste in der Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe.

Badische Neueste Nachrichten vom 11.05.2019, zum vergrößern bitte anklicken

 

von links: Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder, Günter Meier, Isabelle Demont, Michael Welsch (Planer der neuen Ausstellung), Museumsleiterin Ina Stirm, Bürgermeister und Vereinsvorsitzender Hans-Peter Braun, Juryvorsitzende Brigitte Heck

 

Die Bühlertäler Abordnung zusammen mit Sylvia M. Felder (hinten Mitte)

 

Badisches Tagblatt vom 18.04.2019, zum Vergrößern bitte anklicken

 

Badische Neueste Nachrichten vom 18.04.2019, zum Vergrößern bitte anklicken


 

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Danke

Ein Tag, der Besucherrekorde gesprengt hat, war der vergangene Sonntag im Museum. Die neue Dauerausstellung „Bühlertal im Wandel der Zeit“ wurde eröffnet. Die Besucher kamen buchstäblich in Scharen um sich ein Bild von der neuen Ausstellung zu machen. Das außerordentliche Engagement der Museumshelfer wurde dabei ausdrücklich und in vielfacher Weise bemerkt und staunend zur Kenntnis genommen. „Es ist unglaublich, was ihr hier in kurzer Zeit geschaffen habt. Ich war erst vor wenigen Wochen hier und da war das obere Stockwerk noch leer. Jetzt steht hier eine phantastische Ausstellung, in der sichtbar viel Herzblut steckt“. So eine Besucherin. Die Umstehenden schließen sich den Worten spontan an. Sehr viel positive Resonanz hat das Museumsteam an diesem Sonntag beim „Tag des offenen Museums“ erfahren dürfen. Die neue Ausstellung stand dabei klar im Fokus. Dennoch waren sowohl die Schmiedewerkstatt als auch die Schnapsbrennhütte von Besuchern zeitweise regelrecht bevölkert, so dass stellenweise kein Durchkommen mehr war. Kein Wunder, zahlreiche Erwachsene und Kinder durften unter Anleitung selbst den Hammer schwingen und ein eigenes Werkstück anfertigen. In der Brennhütte durften hingegen nur die Erwachsenen probieren.


Wir bedanken uns sehr bei all denjenigen, die diese Ausstellung möglich gemacht haben. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt dem ehrenamtlichen Helferteam, das in unzähligen Stunden und in herausragender Teamarbeit die Ausstellung vollendet und das Museum zu dem gemacht hat, was es jetzt ist: Ein Schmuckstück für die Gemeinde.

DANKE

Badische Neueste Nachrichten vom 21.01.2019, zum Vergrößern bitte anklicken

Badisches Tagblatt vom 21.01.2019 
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Ein Teil des Helferteams, von links, obere Reihe: Siegfried Kunzelmann, Karl Friedrich Fers, Willi Kölmel, Willi Fritz, Hubert Schoch, Bertold Boy, Isabelle Demont, Gerd Obrecht, Raimund Fritz
untere Reihe: Sepp Nöltner, Ina Stirm, Günter Meier

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