Startseite Slider

In Allgemein veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Unsere Öffnungszeiten

Wir haben jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Eine Auflistung der Öffnungstage und Termine finden Sie unter Besucherinformation


 

In Aktuell veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Internationaler Museumstag Sonntag 19.05.2019

Zahlreiche interessierte Besucher strömten am vergangenen Sonntag anlässlich des Internationalen Museumstages in die Geiserschmiede.

Das unlängst ausgezeichnete Museum des Wettbewerbes „Heimatmuseum hat Zukunft“ konnte Besucher aus Nah und Fern anziehen. „Wir kommen aus Karlsruhe und haben von Eurer Auszeichnung erfahren. Daher wollten wir uns euer Museum unbedingt ansehen und sind begeistert, was wir hier vorfinden“ so eine Besucherin.

Das vielfältige Programm ließ die jungen und älteren Besucher lange im Museum verweilen. Kinder und Jugendliche flitzten mit der Kinderkarte durch die neue Dauerausstellung, immer auf der Suche nach dem Schmiedejungen Dunni. „Hier macht Geschichte richtig Spaß“ und „wir wollen unbedingt einmal mit dem Geschichtsunterricht hierherkommen“, so die Reaktion einer Siebtklässlerin. Im Garten fordert derweil Isabelle Demont die Umstehenden zum Wäschewaschen auf. Jedoch nicht Tür auf, Wäsche rein und den Rest erledigt die Waschmaschine. Nein, hier wird selbst Hand angelegt. So wie zu Großmutters Zeiten eben. Erst wird das Wasser im Waschkessel erhitzt, dann wird die Seife geraspelt, damit sie sich im warmen Wasser besser auflöst. Die Waschstücke kommen aufs Waschbrett und dann geht es los mit der Bürste und noch mehr Seife. „Puh, ist das anstrengend, so die Wäsche zu säubern. Kein Wunder, dass früher an den Waschtagen die Küche kalt blieb. Das nimmt ja einen ganzen Tag in Anspruch“ wie der 12-jährige Leon beim Aufhängen der triefenden, aber sauberen Wäschestücke treffend bemerkt.

Ebenfalls im Garten erwarten Uli und Reiner Braun (Cum Natura) die Besucher. Die beiden Imker geben ihr Wissen mit viel Begeisterung weiter und haben jede Menge interessanter Informationen für kleine und große Bienen- und Honigforscher auf Lager. Der Gaumen kommt dabei natürlich nicht zu kurz. „Versuch doch einmal diese Honigsorte und vergleiche sie mit dieser hier“, so Uli Braun ein ums andere Mal. Die älteren Besucher dürfen derweil den Honig-Eierlikör testen und ihre Zunge ganz tief in das kleine Glas versenken. „Ich nehme immer diese kleinen Gläschen“, so Uli Braun und lächelt verschmitzt „dann kann auch der letzte Tropfen genossen werden.“

In der Schmiedewerkstatt wird derweil das heiße Eisen bearbeitet. Mit hellen Schlägen bearbeiten Sepp Nöltner und Ralf Häußler das glühende Metall. Immer wieder unterbrochen von den Fragen der Besucher, denen sie sich gern stellen. „Könnt ihr erraten, was ich hier aus diesem einfachen Vierkantstahl gerade mache?“ so Sepp Nöltner. Am Ende wird es ein wunderschöner Stierkopf, der, in einem Holzblock gesteckt, ein tolles Dekorationsobjekt darstellt. „Nicht nur Kraft und Ausdauer sind gefragt bei dieser Arbeit – auch viel Phantasie und Kreativität.“ Das wissen die umstehenden Besucher spätestens jetzt.

Ein herzliches Dankeschön all unseren ehrenamtlichen Helfern, die diesen Tag vorbereitet und gestaltet haben. Ein Dankeschön ebenso an Uli und Reiner Braun, die mit viel Engagement und Humor unsere Museumsbienen ins rechte Licht gerückt haben.

Internationaler Museumstag 19.05.2019

Waschtag in der Geiserschmiede: Isabelle Demont mit einer Besucherin am Waschbrett, Foto: Wolfgang Moench

 

Sepp Nöltner am Amboss, Foto: Wolfgang Moench

 

 

 

 

 

 

 

Internationaler Museumstag 19.05.2019

Groß und Klein mit Begeisterung am waschen

 

Internationaler Museumstag 19.05.2019

Besucher in der Ausstellung, Foto: Wolfgang Moench

 


 

In Aktuell, Veranstaltung veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Hauptpreis beim Wettbewerb „Heimatmuseum hat Zukunft“

Zur Prämierung der Sieger des Wettbewerbs „Heimatmuseum hat Zukunft“ erschien eine 25-köpfige Abordnung der Geiserschmiede in der Stadthalle Maulbronn.
Kein Wunder, das Museum erhielt schließlich den mit 7.500 Euro dotierten Hauptpreis des Wettbewerbes.

Ein würdiges Geburtstagsgeschenk zum 20-jährigen Bestehens des Museums, wie wir meinen!

„Es ist ein modernes Heimatmuseum, das Geschichte und Zukunft Vieler in Vielfalt beheimatet“, so Juryvorsitzende Brigitte Heck in Ihrer einleitenden Rede. „Das Museum präsentiert örtliche Spezifika und Traditionen ebenso, wie es den neuen Heimaten Zugezogener Raum gibt. Es ist damit zu einer Kultureinrichtung geworden, die dem Prozesshaften und dem Wandel historische Tiefe verleiht und Ankerpunkte in der Gegenwart setzt. Die Prämierung des Museums Geiserschmiede Bühlertal steht jedoch gleichermaßen für die […] Frage, ob man die kulturprägende Leistung eines Heimatmuseums nicht auch vielfältiger absichern sollte und dem Ehrenamt Hauptamt zur Seite stellt. Diese Frage nach Betriebsformat und Betreibern hat sich der Museumsjury bei der diesjährigen Preisvergabe geradezu aufgedrängt.“

In Ihrer Laudatio über das Museum äußerte sie sich folgendermaßen:

„Das Museum Geiserschmiede Bühlertal erhält den Hauptpreis des diesjährigen Museumswettbewerbs. Es besteht seit 20 Jahren und sein auratisches Zentrum bildet eine als Schaubetrieb erhaltene historische Hammerschmiede-Werkstatt. Seit vier Monaten nun wird diese lebendige Demonstration historischen Handwerks ergänzt um eine rundum erneuerte Dauerausstellung. Sie trägt den Titel „Bühlertal im Wandel der Zeit“ und betont damit die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen, wo in Heimatmuseen sonst gerne eine gute alte Zeit eingefroren scheint. Museumsleiterin lna Stirm ist dabei in einem großen Team von Ehrenamtlichen eine moderne und beeindruckend frische, erlebnisorientierte Präsentation gelungen. Diese macht aus der Darstellung geschichtlicher Ereignisse und Prozesse eine Entdeckungsreise, erzeugt viele Déjà Vus und verankert Geschichte in der Gegenwart. Die medientechnische wie didaktische Vielfalt vermag Jung wie Alt anzusprechen und den Beteiligten ist dabei nicht nur eine ästhetisch sehr ansprechende Präsentation gelungen, sondern eine auch museumspädagogisch hoch qualitätvolle. Clever eingeplant hatte man auch den Platz für Funktionsräume wie ein standesamtliches Trauzimmer oder eine Museumswerkstatt. Aus zwei Gründen betrachtet die Jury dieses Haus als Leuchtturmprojekt der Heimatmuseumsszene im Bereich des Regierungspräsidiums Karlsruhe: Mit seiner Neueinrichtung leistet das Museum Geiserschmiede Bühlertal eine herausragende Arbeit. Sie ist geprägt von der Vielfalt an Themen und Möglichkeiten und das Museum getragen vom ehrenamtlichen Engagement vieler. Es besitzt jedoch auch eine professionelle Leitung, die diese vielen Stimmen orchestriert, und die besten Aufführungen gelingen eben, wenn ein Orchester auch eine gute Dirigentin hat. Mit der Finanzierung einer Museumsleitung im Kreis des Ehrenamts wie auch mit dem persönlichen Engagement von Bürgermeister Hans-Peter Braun als Vorsitzendem des Fördervereins setzt Bühlertal Kulturarbeit in Wert und damit ein starkes Zeichen. Wir gratulieren herzlich zu ihrer geleisteten Arbeit.“

Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 1.500 Euro bekamen das Hardtmuseum Durmersheim, das Heimatmuseum Appeleshof in Gechingen und das Museum im alten Rathaus in Wiesental.

Anschließend verlieh Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder die Ehrennadeln für besonderes Engagement in der Heimatpflege an: Horst Bartholomä aus Weingarten, die Frauengeschichtswerkstatt Freudenstadt, Rainer Handwerk aus Walldürn, Ewald Link aus Maulbronn-Schmie, Thomas Naumann aus Pfatter und Alfred Rupp aus Hockenheim. Die Ehrennadel wird seit 1996 jährlich verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt und ehrt der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe e.V. herausragende Verdienste in der Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe.

Badische Neueste Nachrichten vom 11.05.2019, zum vergrößern bitte anklicken

 

von links: Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder, Günter Meier, Isabelle Demont, Michael Welsch (Planer der neuen Ausstellung), Museumsleiterin Ina Stirm, Bürgermeister und Vereinsvorsitzender Hans-Peter Braun, Juryvorsitzende Brigitte Heck

 

Die Bühlertäler Abordnung zusammen mit Sylvia M. Felder (hinten Mitte)

 

Badisches Tagblatt vom 18.04.2019, zum Vergrößern bitte anklicken

 

Badische Neueste Nachrichten vom 18.04.2019, zum Vergrößern bitte anklicken


 

In Aktuell, Veranstaltung veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Danke

Ein Tag, der Besucherrekorde gesprengt hat, war der vergangene Sonntag im Museum. Die neue Dauerausstellung „Bühlertal im Wandel der Zeit“ wurde eröffnet. Die Besucher kamen buchstäblich in Scharen um sich ein Bild von der neuen Ausstellung zu machen. Das außerordentliche Engagement der Museumshelfer wurde dabei ausdrücklich und in vielfacher Weise bemerkt und staunend zur Kenntnis genommen. „Es ist unglaublich, was ihr hier in kurzer Zeit geschaffen habt. Ich war erst vor wenigen Wochen hier und da war das obere Stockwerk noch leer. Jetzt steht hier eine phantastische Ausstellung, in der sichtbar viel Herzblut steckt“. So eine Besucherin. Die Umstehenden schließen sich den Worten spontan an. Sehr viel positive Resonanz hat das Museumsteam an diesem Sonntag beim „Tag des offenen Museums“ erfahren dürfen. Die neue Ausstellung stand dabei klar im Fokus. Dennoch waren sowohl die Schmiedewerkstatt als auch die Schnapsbrennhütte von Besuchern zeitweise regelrecht bevölkert, so dass stellenweise kein Durchkommen mehr war. Kein Wunder, zahlreiche Erwachsene und Kinder durften unter Anleitung selbst den Hammer schwingen und ein eigenes Werkstück anfertigen. In der Brennhütte durften hingegen nur die Erwachsenen probieren.


Wir bedanken uns sehr bei all denjenigen, die diese Ausstellung möglich gemacht haben. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt dem ehrenamtlichen Helferteam, das in unzähligen Stunden und in herausragender Teamarbeit die Ausstellung vollendet und das Museum zu dem gemacht hat, was es jetzt ist: Ein Schmuckstück für die Gemeinde.

DANKE

Badische Neueste Nachrichten vom 21.01.2019, zum Vergrößern bitte anklicken

Badisches Tagblatt vom 21.01.2019 
zum Vergrößern bitte anklicken

Ein Teil des Helferteams, von links, obere Reihe: Siegfried Kunzelmann, Karl Friedrich Fers, Willi Kölmel, Willi Fritz, Hubert Schoch, Bertold Boy, Isabelle Demont, Gerd Obrecht, Raimund Fritz
untere Reihe: Sepp Nöltner, Ina Stirm, Günter Meier

In Aktuell veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Die Ausstellung wird finanziert von der Gemeinde Bühlertal sowie:

Die Neugestaltung des Obergeschosses wird im Schwerpunkt LEADER des „Maßnahmen- und Entwicklungsplans Ländlicher Raum Baden-Württemberg“ über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durch den „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)“ mitfinanziert.

Vorhaben des Maßnahmen- und Entwicklungsplans Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014-2020 (MEPL III)

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete

 

 




 

 

 

 

 


 

 

 

In Aktuell, Ausstellung veröffentlicht | Kommentare geschlossen