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Unsere Öffnungszeiten

Wir sind jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr für Sie da.

Es gelten bestimmte Einlass- und Hygienebedingungen, die Sie unserer derzeit geltenden Hausordnung entnehmen können. Sie finden Sie am Museumseingang.

Eine Auflistung der Öffnungstage und Termine finden Sie unter Besucherinformation


 

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Weihnachtskrippen im Schaufenster

Eine stimmungsvolle Weihnachtsdekoration ist auch in diesem Jahr in den Schaufenstern der Bühlertäler Geiserschmiede in der Hauptstraße 68 zu sehen.
Diesmal sind es fünf Weihnachtskrippen, die in den Abendstunden beleuchtet werden und damit besonders schön zur Geltung kommen.

Zwei alpenländische Krippen unterscheiden sich allein durch die Größenunterschiede der Figuren und Gebäude deutlich. Zwei weitere konzentrieren sich auf die Darstellung der heiligen Familie und sind vom Bühlertäler Krippenliebhaber Siegmar Häußler angefertigt. Eine weitere von ihm gestaltete Szene hat er „just in time“ fertiggestellt. Es ist ein Fensterbild, das vor allem abends zur Geltung kommt, wenn es hinterleuchtet ist und den Betrachter förmlich anstrahlt. In hellen und freundlichen Farben sind Maria, Joseph und das Jesuskind in der Futterkrippe liegend dargestellt, darüber der Verkündigungsengel im blauen Gewand. In zahlreichen Stunden schuf der Malermeister die anheimelnde Szene, die ihm einiges an Können, Geduld und Konzentration abverlangte. Der Aufwand hat sich gelohnt!

Eins der erleuchteten Schaufenster

 

Das Fensterbild von Siegmar Häußler


 

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3. Advent mit Schmiedevorführung

Am Sonntag den 11. Dezember zieht durch die Bühlertäler Geiserschmiede wieder der unverwechselbare Geruch nach brennender Steinkohle. Grund ist der Einsatz zweier ehrenamtlicher Schmiede, die das Feuer entfachen und das stark erhitzte Metall durch kräftige Schläge mit dem Hammer verformen werden. Nur noch wenige ausgebildete Personen beherrschen die verschiedenen Techniken der Metallverformung. Auch das Helferteam der Geiserschmiede ist auf Nachwuchs in diesem Bereich angewiesen. Wer sich dafür interessiert, kann gern vorbeischauen und die Schmiede in Aktion erleben. Wer einfach nur neugierig ist und sich das Museum mit der Dauerausstellung „Bühlertal im Wandel der Zeit“ ansehen möchte, ist selbstverständlich ebenso herzlich willkommen.

Die Geiserschmiede ist am Sonntag, den 11.12 letztmalig in diesem Jahr von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.

Rüdiger Bahrmann in Aktion (Foto: Stefan Graf)


 

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Mäuse im Museum

Von geklauten Sauerkrauttöpfen, einem in letzter Minute verhinderten Unglück einer Hornschlittenfahrt, von pfiffigen Stadtmäusen und selbst einer Geiserschmiedenmaus war die Rede am vergangenen Sonntag im Bühlertäler Museum Geiserschmiede.
Mit tragender Stimme und entsprechender Gestik untermalt, den Sauerkrauttopf vor den Füßen, umgeben von seinen Mäusefiguren saß der Rastatter Buchautor Hans Peter Faller auf dem Sessel, erzählt und durchlebt förmlich eine seiner neuesten Geschichten von Ludwig der Stadtmaus, die eigentlich in Rastatt wohnt. Handlungsort der Geschichte ist dennoch Bühlertal, allerdings vor ungefähr 130 Jahren. Die unterhaltsamen Erzählungen des Autors sind das eine. Sein Anspruch, den jüngeren Generationen die Geschichte ihrer Heimat nahezubringen, das andere. Folgerichtig beginnt jede seiner Geschichten mit der Skizzierung des historischen Ortes und der Lebensumstände in der jeweiligen Epoche. Bildung wird kindergerecht verpackt und mit spannenden und immer auch lustigen Geschichten garniert.

Auch diesmal ist ihm dies in der Geschichte „Von Sauerkraut, einer Hornschlittenfahrt und der Geiserschmiede“ gelungen. Gebannt hören die jungen und auch älteren Zuhörer zu. Ohne einen Mucks lauschen sie den Abenteuern der Protagonisten, die Hans Peter Faller gekonnt und mitreißend zum Besten gibt. Übung darin hat er zweifellos. Seit Jahren liest er in Museen, Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen im Landkreis Rastatt, seine Mäusefreunde immer im Gepäck. Seine Bücher gehören in einigen Schulen und Kindergärten zur Standardliteratur, denn selten wird Heimatgeschichte so unterhaltsam vermittelt. Wann allerdings die jüngsten Geschichten aus Bühlertal und weiteren Ortschaften als illustrierter Band erscheinen, ist ungewiss. „Die Papierpreise lassen derzeit keinen Druck zu“, so der Autor betrübt „das einzelne Buch wird viel zu teuer“.
Trösten kann man sich daher mit den bisher erschienenen Publikationen des Autors, die über seine Homepage bestellt werden können: www.ludwig-die-stadtmaus.de

Hans Peter Faller bei der Lesung in der Geiserschmiede umrahmt von seinen Mäusefreunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

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Waschtag im Museum

Im schwarzen Sonntagskleid steht sie in der Küche und sortiert die Wäsche für den anschließenden mühsamen Waschtag.
Schnitt.
Im Alltagskleid und mit den schweren Holzschuhen an den Füßen tritt sie geräuschvoll aus der Waschküche. Im Weidenkorb trägt sie die Wäsche zum bereitstehenden Waschzuber im Garten. Schließlich scheint heute die Sonne und das kräftezehrende und zeitraubende Wäschewaschen kann im Freien und muss nicht in der beengten Waschküche erfolgen.
Schnitt.
Mühsam schleppt sie den schweren Wassereimer die schmale und unebene Treppe aus dem Bachlauf hinauf und füllt den Inhalt in den Waschzuber.
Schnitt.
Es ist Drehtag im Bühlertäler Museum Geiserschmiede und es dauert schon seine Zeit, bis alle Szenen im Kasten, bzw. in den zwei Kameras sind.
Vor der Kamera demonstriert Isabelle Demont den mühevollen Waschtag früher – ganz ohne Elektrizität und fließend Wasser.
Hinter den Kameras stehen Wolfgang Moench und Günter Meier und geben Anweisungen zum Ablauf und zur Darstellung. Alle Teilnehmer sind im ehrenamtlichen Helferteam der Geiserschmiede engagiert und haben sichtlich Spaß an der gemeinsamen Arbeit. Die Dreharbeiten sind nach knapp drei Stunden abgeschlossen. Endlose Stunden am heimischen Computer werden folgen, an denen Wolfgang Moench die Szenen sichten und schweren Herzens zu einem lediglich 3-Minütigen Film zusammenschneiden wird.
Der fertige Film wird ab Herbst in der Brenn- und Waschküche des Museums zu sehen sein. Dann werden die beiden Räumlichkeiten im neuen/alten Glanz erstrahlen. Eine teilweise neue Einrichtung mit neuen Vitrinen, Schränken und Texttafeln werden den Raum beleben und so die Geschichte der Hütte, des Schnapsbrennens, des Wäschewaschens sowie der Körperhygiene erlebbar machen.
Zugegeben, die Wäsche wird heute im Museum nur noch selten auf diese Weise gewaschen. Daher die Notwendigkeit eines Films, der von dieser Plackerei erzählt.


 

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